Psychotherapie

Die Möglichkeit, einige Jahre im Ausland zu verbringen, fördert Kompetenzen und ermöglicht persönliche Entwicklung und Wachstum. Allerdings gibt es auch im Expat-Leben immer wieder Stolpersteine, Hürden oder echte Krisen zu bewältigen, die das seelische Gleichgewicht gefährden oder sogar für eine Weile aus dem Takt bringen können.

Jeder Ortswechsel bedeutet, sich von liebgewonnen Menschen zu verabschieden.

Jeder Umzug beinhaltet einen Neuanpassungsprozess mit Phasen der Transition, Desorientierung, einem Kultur- oder Reentry-Schock und Heimweh.

Mehrfachbelastungen, wie zum Beispiel ein internationaler Umzug, die Geburt eines Kindes und Startschwierigkeiten eines Familienmitgliedes, können dazu führen, dass gewohnte Bewältigungsstrategien nicht greifen und bisherige Ressourcen nicht ausreichen.

Manchmal kommt es in solchen Zeiten zu Anpassungsstörungen mit Ängsten oder depressiven Phasen.

Auch nicht gelebte Trauer kann auf destruktive Weise Ausdruck finden und zu Bindungsstörungen führen. Erwachsene, die während ihrer Kinder- und Jugendjahre den vielen Übergangsphasen eines mobilen Lebensstils ausgesetzt waren, tun sich oft schwer, innerlich anzukommen, dauerhafte Partnerschaften einzugehen oder Stillstand und Nähe zuzulassen.

Wenn nur ein Partner arbeitet und damit wirtschaftlich die stärkere Kraft ist, kann eine Ehe, die bisher auf Augenhöhe geführt wurde, in Schieflage geraten. Lebensmodelle müssen neu überdacht und angepasst werden.
Wenn es zu Störungen kommt, die nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) der WHO einen Krankheitswert haben, ist Coaching allein nicht mehr angemessen oder ausreichend, sondern es bedarf therapeutischer Unterstützung.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Sie gern auch auf diesem Weg mit Ansätzen aus der Schematherapie, der Hypnotherapie und der kognitiven Verhaltenstherapie.